KUNSTSTIFTUNG ERICH LINDENBERG

Im September 2006, zwei Jahre vor seinem 70. Geburtstag, stirbt unerwartet plötzlich Erich Lindenberg in seinem Atelier in Berlin Kreuzberg. Der Künstler, der in München und Berlin lebte, hinterlässt ein umfangreiches Oeuvre an Ölgemälden, Aquarellen, Pastellen, Zeichnungen und Fotografien. Sein Werk, im Wesentlichen auf die Standorte München und Berlin verteilt, hätte so nach kurzer Zeit in Vergessenheit geraten können. Das frühere Versprechen einer Malerkollegin, Mareen Koch aus der Münchner Kunstakademie, sich später um seinen Nachlass zu kümmern, verhinderte dies. Gemeinsam, einigte Sie sich mit Erichs Bruder, Udo Lindenberg, über die Übernahme des Nachlasses und brachten die Sammlung in die Erich Lindenberg Kunststiftung ein.

Die im Mai 2008 von Mareen Koch gegründete Kunststiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, das künstlerische Werk Lindenbergs zu bewahren, es wissenschaftlich aufzuarbeiten und einem breiten Publikum zu präsentieren. Das Nachlass-Archiv wird von Tiziana Lotti Tramezzani betreut. Der Verwaltungssitz und der künstlerische Nachlass befinden sich in Porza (Schweiz).

Mareen Koch studierte von 1963 bis 1969 gemeinsam mit Erich Lindenberg an der Akademie der Bildenden Künste in München. Dort entstand eine Freundschaft, die bis zum Tode dieses außerordentlichen Künstlers im Jahre 2006 andauerte. Noch zu Lebzeiten gab sie Erich Lindenberg das Versprechen sich im Falle seines Todes um seinen Nachlass zu kümmern. Mit der von ihr im Jahre 2008 gegründeten Kunststiftung hat sie dieses Versprechen eingelöst. Mareen Koch lebt in Porza und beschäftigt sich mit dem umfangreichen Oeuvre Lindenbergs.Tiziana Lotti Tramezzani wurde 1978 in Zürich geboren. 2004 machte sie ihren Abschluss in Zeitgenössischer Kunstgeschichte, englischer Literatur und Soziologie an der Universität in Lausanne. Sie arbeitete als Museumsführerin und Kunstpädagogin in verschiedenen Tessiner Museen und koordinierte die Ausstellung „Retrospektive über Massimo Cavalli“ im Jahr 2006. Ein Jahr später organisierte sie Veranstaltungen in der Galerie Mya Lurgo in Lugano, wo sie unter anderem auch selbst Vorträge hielt. Nach dieser Station erhielt sie einen Auftrag als Lehrerin für zeitgenössische Kunstgeschichte am Kunstgymnasium in Zürich, wo sie bis 2010 tätig war. Seit einigen Jahren arbeitet sie als Match-Maker für das Internationale Film Festival von Locarno und pflegt zudem durch verschiedene Kooperationen den Kontakt zu Tessiner Museen. Heute betreut sie die Sammlung der Erich Lindenberg Kunststiftung und arbeitet zusammen mit Frau Mareen Koch an der Gründung eines Kulturhauses.

Gabriella Jelmini hat eine langjährige Erfahrung als diplomierte Übersetzerin und in der Verwaltung. Als Assistentin der Geschäftsleitung unterstützt Sie Frau Mareen Koch bei den Aktivitäten der Kunststiftung.

Links und Referenzen:

www.lugano-tourism.ch (ita)
www.lugano-tourism.ch (deu)
www.lugano-tourism.ch (eng)
www.exibart.com (ita)
www3.ti.ch (ita)
epaper2.tessinerzeitung.ch (deu)
reteuno.rsi.ch (ita)